Veranstaltungen 2003 (Auswahl)
Workshop “Kunst zum Vernaschen”
Oktober-Dezember 2003, Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf-Berlin e.V., Düsseldorf
Ich machte die zauberhafte Erfahrung, dass Schokolade formbar ist, der leisesten Handbewegung folgt und dazu noch wundervoll duftet.
Das erlebte auch das große und kleine Publikum, mit dem ich arbeitete. Die Kinder hatten ihren unbändigen Spaß daran, Schokoladenseen zu tropfen, Gesichter zu zeichnen und Schoko-Liebesbriefe zu schreiben.
Sie entfalteten ihre Phantasie und vernaschten anschließend mit Lust ihre kleinen Kunstwerke.
Presse zum Workshop “Kunst zum Vernaschen”
“Was schert es den kleinen Mikka, ob die Schokolade auf Papier Kunst ist, Hauptsache, sie schmeckt”!
Weiter schrieb die Rheinische Post am 20. Oktober 2003: “Die Kunst (mit flüssiger Schokolade auf Esspapier zu zeichnen), beherrscht sie inzwischen so perfekt, in fünf Stunden kann sie 100 kleine, süße Kunstwerke herstellen. Dazu erzählte sie Anekdote über Anekdote aus der Geschichte der Schokolade – vom Aztekenkönig, für den Schokolade Quelle der Weisheit und gesteigerter Potenz war, von Casanova, der Schokolade an Stelle von Champagner trank, bis zum bekennenden Schokoholiker Johann Wolfgang von Goethe.”
Veranstaltung “Kunst zum Niederknien”
Oktober/November 2003, Imhoff Stollwerck Museum, Köln
10 Tage lang polierte, feilte, schabte, gravierte, verflüssigte und goß ich Schokolade, genauer gesagt schweizer Zartbitterschokolade. Ganz genau gesagt 1 Tonne. Was da an Masse vor mir stand, waren keine zwei Täfelchen, sondern zwei schreinförmige riesige massive “Napfkuchen”. Aus ihnen erschuf unser Team zwei Schoko-Altäre mit 20 Geschichten zur Schokolade im Comic Stil.
Presse zur Veranstaltung ”Kunst zum Niederknien”
Täglich sahen uns 3.500 große und kleine Leute dabei zu und wir unterhielten uns. Mit bspw. den 1,88 Mio RTL-Zuschauern fast 2 Millionen.
Der Kölner Express vom 27. Oktober 2003 schrieb dazu unter dem Titel “Hans im Glück-Herr Imhoff ist wieder zurück. Der erste öffentliche Auftritt des Ehrenbürgers seit fast fünf Jahren”: “In der ersten Etage lässt er sich von Dr. Grit Wendelberger und Michaela Masuhr die Geschichte der Schokolade erläutern – auch wenn er selber sie am besten kennt”.
Interview zur Veranstaltung “Live Zeichnen mit Schokolade”
“Bilder aus flüssiger Schokolade und Esspapier”
Düsseldorf-Flingern. Schokolade und Flamenco. Zwei ihrer größten Leidenschaften vereinigte die Düsseldorfer Künstlerin Dr. Grit Wendelberger am Wochenende in einer Schokoladen-Performance. Mit flüssiger Schokolade zauberte sie Flamenco-Tänzer auf Esspapier, umrahmt von Flamenco-Szenen aus Tusche und Ölkreide. RP-Mitarbeiterin Ina Maenhout sprach mit der Künstlerin.
RP: Kunstwerke zum Vernaschen, Schokolade wohin man sieht. Sind Sie eine “Schokoholikerin?”
Grit Wendelberger: Da gab es noch viel Leidenschaftlichere. Goethe zum Beispiel, der nie ohne seine “Riquets” aus Leipzig auf Reisen ging. Oder der Azteken-Herrscher Moctezuma II., der täglich bis zu 50 Kannen Kakao als Quelle von Weisheit und gesteigerter Potenz zu sich genommen haben soll.
RP: Was bedeutet Schokolade für Sie?
Grit Wendelberger: ich bin ein sinnlicher Mensch. Aus kulinarischer Lust bin ich zur Schokolade gekommen. Am liebsten trinke ich sie, wie in Mexiko oder Spanien, mit etwas Chili. das ist bekömmlicher und viel köstlicher als Kaffee.
RP: Und welche Bedeutung hat Schokolade für Ihre Kunst?
Grit Wendelberger: Für die Kunst ist Bitterschokolade ein wundervolles Medium, wandelbar in seiner Konsistenz und kräftig in seiner Farbgebung. Auf einem zarten, ja transparenten Hintergrund, wie dem Esspapier ein herrlicher Kontrast. Das Äquivalent meiner Werke aus Tusche auf Chinapapier.
Aus: Interview mit Ina Maenhout, Rheinische Post 21. Oktober 2003
@ 2004 Grit Wendelberger, Kunst und Konzept



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